02 Mai

Risikopersonen und Schulöffnung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
Ihre Kinder dürfen nun bald wieder zu uns in die Schule kommen. Der Schulbesuch kann allerdings nur unter einigen Auflagen gelingen. Über diese haben wir Sie bereits im letzten Elternbrief und auf unserer Homepage informiert. Bevor wir gemeinsam starten können, wollen wir für Sie noch einmal das Thema „Risikopatienten“ aufgreifen. Diesen Begriff hört man in den Medien und bei der Frage, wer arbeiten darf und wer nicht sehr häufig. Ähnlich ist es bei unseren Schülerinnen und Schülern.
Doch wer zählt eigentlich zu den Risikopersonen?
Personen ab 50-60 Jahre und älter, Personen mit Herzkreislauferkrankungen (Bluthochdruck, Herzerkrankungen,… usw.), mit Diabetes, mit einer Erkrankung des Atmungssystems, mit einer Erkrankung der Leber oder der Nieren, mit Krebserkrankungen, mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen der Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, z.B. Cortison)
(Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html, 28.04.2020)
Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kind oder ein Familienangehöriger im selben Haushalt zu den Risikopatienten gehört, können Sie dies bei Ihrem Arzt erfragen. Dies ist für Sie sehr wichtig zu wissen, denn eine Infektionskette kann nicht ausgeschlossen werden.
Natürlich wäre es möglich, dass Sie Ihr Kind zur Schule schicken, obwohl es selbst oder aber ein Familienmitglied zu den Risikopatienten gehört. Allerdings hat Gesundheit oberste Priorität und steht an erster Stelle. Ihrem Kind wird kein Nachteil entstehen, wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihr Kind weiterhin täglich im Homeschooling zu belassen.
Schicken Sie Ihr Kind oder das Geschwisterkind zur Schule, obwohl in der Familie/ in Ihrem Haushalt ein Risikopatient wohnt, so schicken Sie Ihr Kind/Ihre Kinder auf eigene Verantwortung. Die Schule übernimmt hierfür keine Verantwortung.
Wir freuen uns über alle Kinder, die zur Schule kommen. Wir verstehen es aber ebenso sehr, wenn Sie sich aufgrund einer Risikoperson in der Familie für das Homeschooling entscheiden.